SZELY

 

 

biography   projects   discography   reviews   upcoming   links   contact

deutsch

selected projects |Sound System - System Sound the Humbold edit

 

2010

 

Sound System - System Sound

the Humbold edit

8 - channel audio installation

im Rahmen der Ausstellung

"Little Voids" Architekturforum Oberösterreich / Linz

 

 

 

 

    

 

 

 

 

LITTLE VOIDS_SIMULTAN STIMULATION
ein Festival in der Humboldtstraße im Rahmen des Programmschwerpunkts RECLAIMING SPACE

r26.07.2010 bis 07.08.2010

 

Internationale und lokale Künstler_innen, Urbanist_innen und Architekt_innen stimulieren vorhandene Leerstände simultan, zeigen Alternativen auf, entwickeln Handlungsräume und loten potentiell nachhaltige Wirkungen experimentell aus.

 

Die Kurzinterventionen dauern zwei bis drei Tage – in diesem Zeitraum werden die ehemaligen Geschäftslokale in der Neustadt mit neuen Inhalten aufgeladen. Mit der hohen Frequenz wechseln auch die Programierungen der Räumlichkeiten. Das zeitliche Korsett der "turbo Interventionen" begünstigt einerseits das Spinnen schneller, auch utopischer Nutzungsphantasien – andererseits wird auch die Problematik der Linzer Stadtstruktur, die das wiederholte Scheitern längerfristiger Nutzungen abseits des direkten Zentrums bedingt, thematisiert.

 

Welche Konzepte der temporären Aufladung implementiert werden obliegt den eingeladenen Künstler_innen und Architekt_innen – ob Dienstleistung, Raumintervention, alternative Ausstellungsituation, etc – Vorgabe des Architekturforums sind ausschließlich die strukturellen Gegebenheiten sowie das übergeordnete Thema Migration und in diesem Zusammenhang ein kritischer Blick auf Gentrifikationprozesse.

Beteiligte Künstler_innen und Gruppen:
Club Real (Berlin), Department für öffentliche Erscheinungen (München), Kristina Kornmüller (Linz), Marianne Lang (Wien), Edith Stauber und Michaela Mair (Linz), Peter Szely (Wien), kuratiert & konzipiert von Franz Koppelstätter, Astrid Hager und Doris Prlić



Sound System - System Sound_ the Humboldt edit
So wie einst Alexander von Humboldt sammelt Peter Szely Artefakte aus aller Welt und bereitet sie für uns Daheimgebliebene auf. Szely bringt uns aber keine getrockneten Schmetterlinge sondern Soundaufnahmen von urbanen, alltäglichen Situationen aus Japan, Mexiko, Europa, und den USA. Sie bilden das Ausgangsmaterial für “The Humbolt edit”. Es ist der Versuch in diesem urbanen Unraum eine virtuelle belebte Atomsphäre von Menschen und Marktplätzen zu installieren, einen Gegenentwurf zu etablieren, zu der tristen Atmosphäre einer Verkehrsschneise.

 

Das Projekt wir unterstützt von LINZimPULS